Kupferkessel der Hausbrauerei Feierling

Unser "Inselhopf"

Für die Gäste ein süffiges und gutes Bier zu brauen, war immer Grundsatz der Feierlings und daran hat sich bis heute nichts geändert!

In der Hausbrauerei Feierling wird ein untergäriges, helles Vollbier mit einer Stammwürze von ca. 13% gebraut und naturtrüb unfiltriert ausgeschenkt. Außerdem werden saisonal Spezialbiere eingebraut.

Brauprozess

Vom Malz ins Glas in acht Stationen: Klicken Sie sich durch die Brauerei, vom heißen Sudhaus bis zum kühlen Lagerkeller.

  1. Maischen (1)

    Geschrotetes Malz und Wasser werden in der Sudpfanne vermischt und ergeben die Maische. Durch stufenweises Aufheizen lösen sich die Malzzucker aus dem Malz.

  2. Abläutern

    Die Maische kommt in den Läuterbottich (2), in dem die Würze (flüssiger Bestandteil) von den Trebern (fester Bestandteil) getrennt wird.

  3. Würze kochen

    Die Würze wird zurück (3) in die Sudpfanne gepumpt und mit Hopfen (4) ca. 2 Stunden gekocht.

  4. Ausschlagen

    Ist die gewünschte Stammwürze erreicht, wird ausgeschlagen, d.h. das Kochen beendet und die Würze in den Whirlpool gepumpt. Hier werden flüssige und feste Bestandteile getrennt.

  5. Kühlen

    Im Plattenkühler wird die heiße Würze auf Kellertemperatur gekühlt.

  6. Gären

    Mit Hilfe von Hefe und Luft wird im Gärtank der Gärprozess eingeleitet. Bei der alkoholischen Gärung werden die Malzzucker durch Zugabe von Hefe in Alkohol und Kohlensäure umgewandelt.

  7. Nachgärung und Lagerung

    Zur Nachgärung wird das Jungbier im Lagertank bei 0 °C 4-6 Wochen gelagert und gereift.

  8. Ausschank

    Unfiltriert und ohne Zusatzstoffe gelangt es in den Ausschanktank.

Brauprozess Hausbrauerei Feierling
Der Weg durch die Brauerei. Die Ziffern (1) bis (4) in den Beschreibungen verweisen auf die Stationen im Bild.

Wissenswertes zu unseren Bieren

Wie gut kennen Sie Ihr Bier? Beantworten Sie zehn Fragen, sammeln Sie Kronkorken und werden Sie Braumeister. Alle Antworten stehen unten auch zum Nachlesen.

Lieber nachlesen? Alle Fragen und Antworten
  1. Was für ein Bier ist das Inselhopf ?

    • Ein dunkles, obergäriges Weizenbier
    • Ein fein gehopftes, helles Bier aus ökologisch angebauten Rohstoffen
    • Ein alkoholfreies Radler

    Unser Inselhopf ist ein fein gehopftes, helles Bier, das seit 1999 ausschließlich aus kontrolliert ökologisch angebauten Rohstoffen gebraut wird.

  2. Sind die Kupferkessel nur Show ?

    • Ja, sie dienen nur der Dekoration
    • Nein, darin wird tatsächlich gebraut
    • Sie werden nur bei Brauerei-Führungen angeheizt

    Nein, wir brauen in diesem traditionellen Sudwerk unsere Biere.

  3. Was bedeutet Stammwürze ?

    • Wie stark das Bier gehopft ist
    • Wie viel Malzzucker beim Maischen ausgelöst wird
    • Wie lange das Bier im Lagertank reift

    Die Stammwürze gibt an, wieviel Malzzucker beim Maischen ausgelöst wird, vergleichbar mit den Öchslegraden beim Wein. Das Inselhopf hat einen Stammwürzegehalt von ca. 13%.

  4. Wieviel Alkoholgehalt hat unser Bier ?

    • Ca. 0,5%
    • Ca. 5%
    • Ca. 13%

    Ca. 5%. Grundsätzlich gilt, je höher der Stammwürzegehalt im Bier, umso höher auch der Alkoholgehalt.

  5. Warum ist das Bier trüb ?

    • Es wird nicht filtriert, so bleiben Aroma- und Geschmacksstoffe erhalten
    • Es wird mit Zusatzstoffen eingetrübt
    • Es ist zu kurz gelagert worden

    Unser Bier wird nicht filtriert. So bleiben wertvolle Aroma- und Geschmacksstoffe erhalten.

  6. Wie lange lagert das Inselhopf ?

    • 3 Tage
    • 3 Wochen
    • 6 Tage

    Nach der 6-tägigen Hauptgärung lagert das Bier noch 3-4 Wochen im Lagertank, bis es die Ausschankreife erlangt hat und in den Ausschanktank kommt.

  7. Was ist der Unterschied zwischen unter- und obergärig ?

    • Obergärige Hefe, zum Beispiel beim Weizenbier
    • Untergärige Hefe, zum Beispiel beim Inselhopf
    • Keine, die Hefe löst sich vollständig im Bier auf
    • untergärig: Die Hefe von untergärigen Bieren ist etwas schwerer als die Würze und setzt sich bei der Gärung am Tankboden ab. ( z.B. Inselhopf, Bruno, Brunhilde).
    • obergärig: Obergärige Hefezellen sind leichter als die Würze und schwimmen bei der Gärung nach oben, z.B. Weizenbier. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch in der Gärtemperatur der Hefetypen: Obergärige haben es gern etwas wärmer (18-22 °C). Untergärige Hefe braucht dagegen die Kälte. Ihre Idealtemperatur liegt zwischen 6-10 °C.

Wir verwenden ausschließlich Rohstoffe aus kontrolliert ökologischem Anbau!

Unser Bier für Ihren Anlass

Fassabfüllung

Unser Inselhopf im Fass für Ihr Fest – Gläser stellen wir gern dazu, die Zapf-Anleitung gibt es auf der Seite.

  • 10 bis 30 Liter
  • Anfrage online
Fass anfragen

Brauerei-Führungen

Unser Braumeister zeigt Ihrer Gruppe die Brauerei – mit einem Inselhopf zum Abschluss.

  • Oktober bis März
  • 15 bis 20 Personen
Zu den Führungen
Foto aus der Hausbrauerei Feierling Foto aus der Hausbrauerei Feierling Foto aus der Hausbrauerei Feierling